Ruag montiert in Emmen nur drei F-35A statt vier
Die Ruag darf in Emmen LU drei Kampfjets vom Typ F-35A endmontieren, der Produktionsstart ist für den Herbst 2027 vorgesehen (SRF, NZZ, RSI). Ursprünglich waren vier Flugzeuge geplant; das Programm wurde laut RSI an die Anforderungen und Ressourcen angepasst. Die NZZ nennt «Rigi» ein Prestigeprojekt, das die Ruag weiterhin für wesentlich hält, für die Sicherheit der Schweiz und als europäisches Zentrum für Test und Montage des F-35. Ob sich die Wartung langfristig rechnet, ist offen (SRF). Der Tages-Anzeiger schreibt, die Rechnung zahle indirekt der Bund. Gleichzeitig vertiefen Ruag und Lockheed Martin ihre Zusammenarbeit (swissinfo).
Der F-35A ist der künftige Kampfjet der Luftwaffe. Die Endmontage im Inland soll Know-how und Aufträge in der Schweiz halten.
Als Steuerzahlerin oder Steuerzahler bezahlen Sie das Projekt indirekt über den bundeseigenen Konzern mit (Tages-Anzeiger).
Die Montage und Wartung im Inland stärke die Sicherheit und die Position der Ruag in Europa.
Das Geschäftsmodell birgt Risiken, und ob sich die Wartung lohnt, ist offen.
Gesichert sind drei Jets und der Start im Herbst 2027. Offen sind die langfristigen Kosten und der Ertrag. Wir achten auf Angaben der Ruag zur Finanzierung und zu den Arbeitsplätzen in Emmen.
DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 12 · Morgenausgabe · Fr., 16. Okt. 2026