Märkte · Wirtschaft · Presse ✓ 10 Medien · US-Schlusskurse nicht bestätigt

KI-Ausverkauf und Schuldensorgen um CoreWeave belasten die Märkte, Anleger flüchten in Anleihen, der SMI schliesst im Plus

Der Ausverkauf bei Aktien mit Bezug zu künstlicher Intelligenz setzte sich am Donnerstag fort. In der Nacht verloren die asiatischen Börsen deutlich (Watson, Tages-Anzeiger, Reuters). Im Mittelpunkt steht CoreWeave: Aktien und Anleihen gaben weiter nach, weil Anleger um die Schulden fürchten (Reuters, Bloomberg, FT). Gefragt waren Anleihen, ihre Renditen fielen (Bloomberg, FinancialJuice). Die US-Erzeugerpreise stiegen im September so stark wie seit viereinhalb Jahren nicht (Reuters); Bloomberg führt das auf Öl- und Gaskosten zurück. Der SMI schloss laut Kursfeed bei 14'349,51 Punkten, 1,55 Prozent höher; ein zweites Medium bestätigt die Zahl nicht. US-Schlusskurse und den Dollar-Franken-Kurs konnten wir nicht bestätigen.

Hohe Preise und mögliche Zinserhöhungen belasten Firmen, deren Gewinne weit in der Zukunft liegen, und machen Schulden teurer. Das trifft besonders Unternehmen, die ihr Wachstum mit Krediten finanzieren.

Pensionskassen und Fonds halten US-Aktien; Kursschwankungen wirken zeitversetzt auf Ihr Vorsorgeguthaben. Höhere US-Zinsen können über den Dollar und die Notenbanken auch die Schweiz erreichen.

Die Korrektur nach einer langen Rally sei gesund und bereinige Übertreibungen.

Wenn Schuldenprobleme eines Anbieters auf andere übergreifen, drohe eine breitere Marktkrise.

Wir nennen nur Zahlen, die zwei Quellen stützen. Die Höhe des SMI-Plus stammt allein aus unserem Kursfeed. Wir achten auf die Reaktion der Wall Street und darauf, ob die Sorgen um CoreWeave auf andere Schuldner übergreifen.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 12 · Morgenausgabe · Fr., 16. Okt. 2026

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