UBS prüft laut Wall Street Journal einen Wegzug aus der Schweiz
Die UBS prüft laut einem Bericht des Wall Street Journal Szenarien für einen möglichen Wegzug aus der Schweiz, darunter einen Umzug in die USA (Blick, 20 Minuten, Watson, Bilanz). Auslöser sind die geplanten, deutlich höheren Eigenkapitalanforderungen. 20 Minuten zählt drei Szenarien, Blick spricht von vier Notfallplänen. 24 heures schreibt, ein Kauf durch eine ausländische Bank werde plausibler. Laut finews will die zuständige Ständeratskommission, dass die UBS die staatliche Liquiditätshilfe allein bezahlt (nur dieses Medium). Eine Stellungnahme der UBS enthalten unsere Quellen nicht.
Die UBS ist die einzige Schweizer Grossbank von globaler Bedeutung. Ein Wegzug oder eine Übernahme würde Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und die Bankenaufsicht betreffen.
Zunächst ändert sich für Kundinnen und Kunden nichts. Der Streit um Kapitalregeln entscheidet mit darüber, wie sicher die Bank gilt und wer im Ernstfall zahlt.
Strengere Kapitalregeln machten die Bank sicherer und schützten die Steuerzahler.
Zu strenge Regeln schadeten dem Standort und könnten die Bank zum Wegzug treiben.
Bestätigt ist nur, dass das Wall Street Journal berichtet; eine Entscheidung der UBS gibt es nach unseren Quellen nicht. Wir achten auf eine Stellungnahme der Bank und auf die Beratungen im Parlament.
DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 12 · Morgenausgabe · Fr., 16. Okt. 2026