Fast jedes fünfte Kind in der Schweiz gilt laut dem Netzwerk Kinderrechte als armutsgefährdet
Fast jedes fünfte Kind in der Schweiz ist armutsgefährdet. Das berichten Blick und Google News Schweiz am Samstag. Grundlage ist ein Bericht des Netzwerks Kinderrechte. Blick stellt die Frage voran, ob Kinderarmut in der Schweiz nur ein Randphänomen sei, und schreibt, der Bericht komme zu einem ganz anderen Ergebnis. Die Meldung erschien um 15:52 Uhr UTC. Zahlen zur absoluten Zahl betroffener Kinder und zur Methode nennt die Vorschau nicht.
Armutsgefährdung bedeutet, dass das Haushaltseinkommen unter einer festgelegten Schwelle liegt; sie führt zu eingeschränkten Bildungs- und Freizeitchancen. Betroffen sind vor allem Einelternfamilien und Haushalte mit mehreren Kindern.
Wer sich für Betroffene engagieren will, kann bei kantonalen Sozialdiensten, Pro Juventute oder lokalen Tafeln nach Möglichkeiten fragen. Eltern in finanziellen Engpässen sollten Prämienverbilligung und Stipendien prüfen.
Fast jedes fünfte Kind ist keine Randnotiz, sondern ein ganzer Schulbus voll. Wer dies als Randphänomen bezeichnet, hat nicht hingeschaut.
DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 14 · Morgenausgabe · So., 18. Okt. 2026