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Benny Gantz zieht sich acht Tage vor der Knesset-Wahl vom 27. Oktober aus dem Rennen zurück

Der israelische Oppositionspolitiker Benny Gantz zieht sich acht Tage vor der Parlamentswahl vom 27. Oktober zurück (Watson, The Jewish Chronicle). Er kündigte am Montag, 19. Oktober, an, bei der Wahl nicht anzutreten, werde aber weiter für Einheit kämpfen. Nach den Berichten sahen Umfragen seine Partei Blau-Weiss unter der Sperrklausel. Zudem hatte die Partei Abgeordnete an die Partei von Gadi Eisenkot verloren. Eisenkot dankte Gantz und nannte die Entscheidung korrekt und verantwortungsvoll. Gantz werde voraussichtlich keine Unterstützung für einen anderen Kandidaten ankündigen. Eine offizielle Verlautbarung mit dem genauen Wortlaut liegt in den Berichten nicht vor.

Eine Partei unter der Sperrklausel verliert ihre Stimmen, wenn sie die Hürde verfehlt. Der Rückzug verhindert, dass Stimmen aus dem Mitte-links-Lager verfallen, und verändert die Ausgangslage vor der Wahl.

Für Leserinnen und Leser in der Schweiz sind die Wahlen in Israel wegen der Lage im Nahen Osten und der Rolle der Schweiz bei humanitären Fragen von Interesse. Direkte Folgen für Schweizer Politik sind nicht zu erwarten.

Aus Sicht von Gantz und seinem Umfeld ist der Rückzug ein Schritt für die Einheit, um Stimmen nicht zu zersplittern. Eisenkot würdigte die Entscheidung als verantwortungsvoll.

Kritiker sehen in der Entscheidung das Eingeständnis, dass der Partei die Basis weggebrochen ist. Dass Gantz keinen anderen Kandidaten unterstützen will, lässt die Wirkung auf das Wahlergebnis offen.

Bestätigt ist der Rückzug von Gantz acht Tage vor der Wahl. Offen ist, wohin seine bisherigen Wählerinnen und Wähler wechseln. Zu beobachten sind Umfragen bis zum 27. Oktober.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 16 · Morgenausgabe · Di., 20. Okt. 2026

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