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Ronaldo wird für den Abreise-Eklat im Nationalteam 30 Tage gesperrt und muss 255 Euro Busse zahlen

Der portugiesische Fussballverband hat Cristiano Ronaldo wegen seiner vorzeitigen Abreise vom Nationalteam für 30 Tage gesperrt und mit 255 Euro gebüsst (Blick, 20 Minuten, Tages-Anzeiger, SRF, Euronews). Die Entscheidung gab der Verband am Montag, 19. Oktober, bekannt. Blick spricht von einer «Mini-Sperre» und einer Busse «zum Schmunzeln», der Tages-Anzeiger von einer «Witz-Strafe». Nach SRF war dem Entscheid ein Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus vorausgegangen, der angekündigt hatte, Ronaldo erneut auf die Bank zu setzen. Nach Euronews trat Ronaldo die Sperre am 1. Oktober an und hat bereits 19 Tage hinter sich. Für die Länderspiele im November gegen Dänemark am 14. und gegen Wales am 17. November wäre er damit verfügbar.

Die Strafe ist deutlich milder als ein langer Ausschluss, der zu Beginn des Verfahrens im Raum stand. Sie zeigt, wie der Verband mit seinem prominentesten Spieler umgeht und was der Streit mit dem Trainer für das Team bedeutet.

Fans in der Schweiz können Ronaldo bei den November-Länderspielen erwarten, falls der Verband und der Trainer keine weiteren Massnahmen beschliessen. Für Wetten und Tipps zählen Meldungen zum Kader.

Der Verband begründet die milde Strafe nach den Berichten mit Ronaldos Verdiensten und will die Tür offen halten. Die Sperre ist laut Euronews bereits grösstenteils verbüsst.

Kritiker sehen in der Busse von 255 Euro für einen Spieler seines Einkommens eher ein Symbol als eine Strafe. Offen bleibt, ob sich Ronaldo und Trainer Jesus versöhnen oder der Streit das Team weiter belastet.

Bestätigt sind 30 Tage Sperre und 255 Euro Busse. Offen sind das Verhältnis zum Trainer und der Kader für die November-Spiele. Zu beobachten sind Nominierung und Aussagen von Ronaldo und Jesus.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 16 · Morgenausgabe · Di., 20. Okt. 2026

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