Der Dax verliert 1,35 Prozent auf 25.104 Punkte. Steigende Renditen und Frankreichs Anleihemarkt drücken die Kurse
Der Dax schloss 1,35 Prozent tiefer bei 25.104,36 Punkten (dpa-AFX, awp; Handelsblatt: knapp über 25.000). Der MDax fiel um 1,41 Prozent auf 30.112,41, der Euro Stoxx 50 um 1,47 Prozent auf 6.180,29 und zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg von 3,481 auf 3,503 Prozent. In den USA erreichte die Zehnjahresrendite laut Handelsblatt 5,342 Prozent, den höchsten Stand seit 2002. Bankaktien verloren zwei bis fünf Prozent, Infineon 5,8 Prozent, Fresenius Medical Care fast sieben Prozent nach dem abrupten Abgang der Chefin. Der EZB-Referenzkurs lag bei 1,1177 Dollar. Die Fed-Protokolle zeigen laut Handelsblatt Uneinigkeit. Die IEA beschleunigt die Freigabe von Ölreserven.
Am Aktienmarkt arbeiten Zinsen gegen Kurse: Wenn sichere Anleihen mehr bringen, werden Aktien weniger attraktiv.
Baufinanzierungen und Sparzinsen folgen den Renditen; wer fest zinsbindet, sollte die 3,5 Prozent im Blick behalten.
Die Korrektur ist gesund nach dem Anstieg bis auf 25.500.
Wenn Frankreich und die USA an den Anleihemärkten Probleme machen, ist das mehr als eine Korrektur.
Die Zahl des Tages ist 25.000, die Grenze, an der der Dax gegen Mittag stand und an der er sich behauptet. Auf der anderen Seite sind es 3,5 Prozent Bundesrendite.
DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 3 · Morgenausgabe · Mi., 7. Okt. 2026