Trump schließt einen Angriff auf den Iran vor den Wahlen aus, doch am Golf wächst die Gefahr: Huthi-Angriffe auf Riad, Lufthansa setzt Flüge aus
Trump sagte am Donnerstag, die USA würden den Iran nicht vor den Wahlen im November angreifen. Zugleich berichtete die New York Times über Pentagon-Pläne für drei Tage Angriffe und drei bald im Nahen Osten stationierte Flugzeugträger. Die Huthi griffen den Flughafen von Riad an, Lufthansa und indische Airlines setzten ihre Flüge dorthin aus. Die Türkei prüft Verteidigungshilfe für Saudi-Arabien, ohne Offensivrolle. In der Straße von Hormus fließt wieder Öl, doch Reuters sieht höhere Risiken für Tanker. Iran hält nach Berichten an den Verhandlungen über Vermittler fest.
Der Konflikt treibt Ölpreise, Flugverkehr und Lieferketten. Ein Angriff auf Saudi-Arabiens Hauptstadt und auf Ölanlagen würde den Ölmarkt härter treffen als alle bisherigen Zwischenfälle.
Höhere Ölpreise erreichen Tankstelle und Heizöl mit Verzögerung. Wer nach Riad oder in die Golfregion fliegen wollte, sollte bei der Airline nachfragen.
Trumps Zusage vor den Wahlen verschafft den Verhandlungen Zeit und dämpft die Ölpreise.
Die Pläne und die Flugzeugträger zeigen, dass die Zusage befristet ist; die Huthi und Tanker-Risiken lassen sich nicht aufschieben.
Die Zusage gilt nur für die USA und nur bis zum 3. November. Die Gefahr geht vorläufig von Dritten aus: den Huthi und den Tankerrouten. Beobachten Sie Riad und den Preis für Brent.
DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 5 · Morgenausgabe · Fr., 9. Okt. 2026