Iran meldet erneut Explosion an einem Supertanker in der Straße von Hormus
Zeit und Handelsblatt berichteten am Samstag, Iran habe erneut eine Explosion an einem Supertanker gemeldet. Beide Medien schreiben, dass es in der Straße von Hormus immer wieder zu Angriffen auf Öltanker und andere Schiffe komme. Eine weitere Meldung titelt, ein Supertanker sei in der Meerenge auf eine Seemine gefahren; sie wird in einer Auswertung von drei Medien geführt. Wer verantwortlich ist und ob Besatzungsmitglieder verletzt wurden, nennen die vorliegenden Meldungen nicht. Der Preis für US-Öl WTI lag laut Börsendaten bei 99,02 US-Dollar, ein Plus von 2,61 Prozent zum Handelsschluss am Freitag. Eine unabhängige Bestätigung der iranischen Angaben ist den Meldungen nicht zu entnehmen.
Durch die Meerenge laufen große Teile des weltweiten Rohölhandels, daher wirken Zwischenfälle sofort auf Preise für Öl, Frachtversicherungen und Kraftstoffe. Spediteure und Pendler in Deutschland spüren das mit Verzögerung an der Zapfsäule.
Wer viel fährt oder mit Heizöl heizt, kann Preise beobachten und größere Käufe nicht von einer einzelnen Meldung abhängig machen. Anleger sollten bedenken, dass Ölpreise bei Nahost-Nachrichten stark schwanken.
Wenn eine Seemine ein Schiff trifft, ist es nicht nur ein Schaden an einem Tanker, sondern ein Risiko für alle, die dort fahren. Der Ölpreis zeigt das schneller als jede Erklärung.
DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 14 · Morgenausgabe · So., 18. Okt. 2026