China legt einen Entwurf für neue Exportkontrollen bei 40 Schlüsseltechnologien vor, darunter 23 aus der KI
Das chinesische Handels- und das Wissenschaftsministerium haben einen Entwurf für Exportkontrollen bei 40 Schlüsseltechnologien vorgelegt (Handelsblatt, Tagesspiegel, WiWo). 23 davon betreffen die KI, darunter Verfahren für große Modelle und KI-Agenten. Weitere Punkte sind Herstellungsverfahren für Solarzellen sowie Zell- und Gentherapien. Ausgenommen bleiben der Zugang zu KI-Diensten über Apps und Webseiten sowie bereits öffentlich zugängliche KI-Technologien. Das Ministerium verweist auf Sicherheitsrisiken, etwa Angriffe auf kritische Infrastruktur. Die Regeln sind noch in Vorbereitung.
Exportkontrollen auf Technologien können Kooperationen und Lieferketten von Unternehmen berühren, die in Solar, Biomedizin oder KI mit chinesischen Partnern arbeiten.
Unternehmen mit China-Geschäft in diesen Feldern sollten den endgültigen Text abwarten. Privatpersonen sind unmittelbar nicht betroffen.
Die Ministerien verweisen laut den Berichten auf Sicherheitsrisiken und wollen deshalb 40 Technologien kontrollieren, darunter 23 aus der KI.
Es handelt sich um einen Entwurf: Die Regeln sind noch in Vorbereitung, Details zur Umsetzung nennen die Berichte nicht.
Bestätigt ist ein Entwurf, nicht ein Gesetz. Offen sind Inkrafttreten, Genehmigungsverfahren und mögliche Reaktionen anderer Staaten. Zu beobachten ist, ob der Entwurf geändert wird.
DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 15 · Morgenausgabe · Mo., 19. Okt. 2026