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BMW schließt sein Abfindungsprogramm vorzeitig, weil mehrere Tausend Beschäftigte gehen wollen

BMW hat die Anmeldung zu seinem freiwilligen Abfindungsprogramm in Deutschland vorzeitig geschlossen (Spiegel, Zeit Online, Handelsblatt). Die Angebote gingen Anfang Oktober an Beschäftigte außerhalb der Produktion. Nach dem Handelsblatt haben seit dem 8. Oktober mehrere Tausend Mitarbeitende ihr Interesse erklärt. BMW bestätigte, die angepeilte Marke früh erreicht zu haben, und nannte keine Zahl. Der Konzern prüft die Anträge; bis Mitte November sollen die Beschäftigten Klarheit erhalten.

Freiwillige Programme sind für Konzerne ein Weg, Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen abzubauen. Das große Interesse zeigt, wie Beschäftigte die Aussichten in der Branche einschätzen.

Betroffen sind vor allem Beschäftigte in Verwaltung und Entwicklung, die jetzt bis Mitte November auf eine Antwort warten.

Aus Sicht des Unternehmens zeigt der Andrang, dass das Angebot attraktiv ist und der Abbau sozialverträglich gelingen kann.

Das Handelsblatt weist darauf hin, dass beide Seiten zustimmen müssen: Beschäftigte müssen gehen wollen, und der Arbeitgeber muss zustimmen. Nach Berichten aus Konzernkreisen kommt nicht mit allen Interessenten ein Aufhebungsvertrag zustande.

Bestätigt ist die vorzeitige Schließung. Offen ist die Zahl der Anträge, die BMW nicht nennt, und wie viele angenommen werden. Heute zu beobachten: Aussagen des Betriebsrats und Angaben zur Zahl.

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 17 · Morgenausgabe · Mi., 21. Okt. 2026

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