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Ölpreis steigt auf ein Fünf-Monats-Hoch, Brent erreicht zeitweise 111,99 Dollar je Barrel

Die Tagesschau meldete am Dienstag, 20. Oktober, der Ölpreis springe auf ein Fünf-Monats-Hoch, ausgelöst von neuen Angriffen im Persischen Golf. Nach Reuters stieg der Brent-Frontkontrakt auf 111,99 Dollar je Barrel, den höchsten Stand seit rund fünf Monaten. Um 18.31 Uhr deutscher Zeit notierte Brent laut Reuters bei 108,72 Dollar. Das Handelsblatt berichtet, die Sorge um die Ölversorgung treibe den Preis. US-Energieminister Wright sagte laut Berichten, die Liefermengen aus dem Golf hätten sich auf etwa 80 Prozent des Vorkriegsniveaus erholt.

Öl wird weltweit in Dollar gehandelt, ein Preissprung trifft daher Tankstellen, Heizkosten und Transport zeitverzögert. Die Straße von Hormus ist ein Engpass, durch den ein großer Teil des Golföls verschifft wird.

Für Autofahrer und Heizölkunden kann der Preis in den nächsten Tagen steigen. Auch Fluggesellschaften und Speditionen spüren höhere Kosten.

Optimisten verweisen auf die Aussage des US-Energieministers, nach der die Lieferungen sich erholt haben, und darauf, dass Brent vom Hoch wieder zurückfiel.

Skeptiker verweisen auf die Commerzbank, nach deren Einschätzung die Lieferungen in der Vorwoche deutlich zurückgingen, und auf die anhaltenden Angriffe auf Schiffe.

Bestätigt sind der Preisanstieg auf ein Fünf-Monats-Hoch und der Rückgang bis zum Abend. Offen bleibt, wie stark die Lieferungen tatsächlich eingeschränkt sind. Heute zu beobachten: Brent-Kurs bei Handelsstart und Meldungen zur Lage in der Straße von Hormus.

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 17 · Morgenausgabe · Mi., 21. Okt. 2026

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