EU-Länder einigen sich auf gemeinsame Haltung zu Cookie-Abfragen
ZEIT ONLINE und Handelsblatt berichteten am 21. Oktober, die EU-Länder hätten sich auf eine Haltung zu Cookie-Abfragen im Internet geeinigt. Cookie-Abfragen mit Annehmen, Ablehnen oder etwas dazwischen sind zur dauerhaften Begleiterscheinung beim Surfen geworden. Die Position der Länder ist die Grundlage für weitere Verhandlungen über die entsprechenden Regeln. Details der Einigung nannten die vorliegenden Kurztexte nicht. Ein Datum für das Inkrafttreten wurde nicht genannt.
Cookie-Banner gehen auf EU-Datenschutzregeln zurück und werden von vielen Nutzern als lästig empfunden. Eine neue Regelung kann entscheiden, ob Nutzer weiter bei jeder Seite einzeln zustimmen oder ob Einstellungen zentral gespeichert werden.
Alle, die täglich im Netz unterwegs sind, sehen Cookie-Abfragen mehrmals am Tag. Eine Änderung könnte Klickaufwand und die Kontrolle über eigene Daten betreffen.
Befürworter einer Reform wollen weniger Banner und klarere Entscheidungen für Nutzer.
Datenschützer legen Wert darauf, dass Zustimmung freiwillig und informiert bleibt; zu viel Vereinfachung könnte den Schutz schwächen.
Gesichert ist die Einigung der EU-Länder auf eine Haltung. Nicht gesichert sind Inhalt der Regeln und Zeitplan. Wichtig wird, was die Länder mit Parlament und Kommission aushandeln und ob Nutzer künftig weniger Abfragen sehen.
DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 18 · Morgenausgabe · Do., 22. Okt. 2026