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Spritpreisbremse seit 1. Oktober: Laut E-Control sind die Preise bisher um 8,1 Cent gefallen

Die Spritpreisbremse gilt vom 1. Oktober bis 30. November: Die Mineralölsteuer sinkt um 6,7 Cent, die Händlermarge wird um 3,5 Cent begrenzt, die Regierung rechnet mit rund 12 Cent weniger je Liter (news.at, Handelsblatt, Börse-Express, kontrast.at, dolomitenstadt.at). Laut E-Control sind die Durchschnittspreise seitdem um 8,1 Cent gesunken; der Bundesrat hatte die erweiterte Bremse in einer Sondersitzung am 29. September fixiert. Die mittleren Preise am 1. Oktober: Diesel 2,169 Euro, Super 1,862 Euro. Ein IHS-Ökonom schätzt den Effekt auf die Inflation auf rund 0,2 Prozentpunkte. Kritik kommt von Grünen und FPÖ, der Handel warnt vor Schließungen von Tankstellen.

Der Ölpreis ist durch den Iran-Krieg hoch; die Bremse soll die Haushalte und die Inflation entlasten. Zugleich kostet sie das Budget Einnahmen.

Autofahrerinnen und Autofahrer sollten Preise vergleichen; die Entlastung erreicht nicht jede Tankstelle gleichzeitig. Nach dem 30. November läuft die Maßnahme aus, sofern sie nicht verlängert wird.

Befürworter sehen eine rasche, spürbare Entlastung, die auch die Inflation dämpft.

Kritiker nennen sie eine Gießkannenförderung, die auch Wohlhabende entlastet; Kocher bevorzugt gezielte Hilfen.

Die 8,1 Cent sind ein Zwischenstand. Entscheidend wird, was der Rohölpreis im November macht: Steigt Brent weiter, frisst das die Entlastung auf.

DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 4 · Morgenausgabe · Do., 8. Okt. 2026

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