Am Samstag, 10. Oktober, meldete die Ukraine schwere russische Angriffe im Südosten, vor allem auf Saporischschja. Südtirol News nannte zunächst mindestens zwölf Tote, ein späteres dpa-Roundup auf finanzen.net mindestens 20, darunter drei Minderjährige laut Zivilschutz. Selenskyj sprach von fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser und Angriffen auf 13 Regionen. Er schrieb auf Telegram, Russland habe sich damit offenbar für die US-Lockerung der Dieselsanktionen „bedankt“. Diese Verknüpfung ist seine Darstellung. Gleichzeitig laufen Beratungen von Vertretern der USA, der Ukraine und Europas über ein Kriegsende.
Die Angriffe zeigen, dass diplomatische Signale und militärische Lage nicht im Gleichschritt laufen. Die Ukraine wirft den USA vor, mit der Diesel-Lizenz Russland finanziell zu entlasten.
Für Österreich zählen zwei Dinge: die EU-Linie in der Sanktionsfrage und die Energiepreise. Konkrete Reaktionen aus Wien lagen DailyDrop nicht vor.
Aus ukrainischer Sicht belohnt die Lockerung Moskau, während Zivilisten sterben.
Aus US-Sicht sollen zusätzliche Dieselmengen die Preise dämpfen und Gesprächskanäle offenhalten.
Opferzahlen steigen in den Stunden nach solchen Angriffen häufig; die Angabe „mindestens 20“ ist ein Zwischenstand. Wichtig ist, ob die EU auf die US-Lizenz mit einer eigenen Linie antwortet und ob die Beratungen über ein Kriegsende davon berührt werden.
Südtirol News, finanzen.net (dpa) (10. Okt. 2026)
Russische Angriffe auf Saporischschja: mindestens 20 Tote, Selenskyj verknüpft sie mit den US-Diesel-Lizenzen
Neu gegenüber gestern: Nach dem Diesel-Deal der USA mit Russland meldet die Ukraine schwere Angriffe mit Gleitbomben auf Wohnhäuser. Die Opferzahl stieg im Tagesverlauf.
Bei russischen Angriffen im Südosten der Ukraine sind am Samstag, 10. Oktober, laut Südtirol News zunächst mindestens zwölf, laut einem späteren dpa-Roundup auf finanzen.net mindestens 20 Menschen getötet worden, darunter drei Minderjährige nach Angaben des ukrainischen Zivilschutzes. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser in Saporischschja und von Angriffen auf 13 Regionen insgesamt.
Selenskyj schrieb auf Telegram, Moskau habe sich für die Lockerung der Dieselsanktionen offenbar mit diesem Angriff „bedankt“. Das ist seine Darstellung und nicht unabhängig geprüft. Die Angriffe fielen zeitlich mit neuen Beratungen von Vertretern der USA, der Ukraine und Europas über ein Ende des Krieges zusammen. Die US-Lizenz für russischen Diesel nimmt die Sanktionen befristet bis 7. April 2027 zurück (Berichte vom Freitag); Reaktionen der EU oder Österreichs lagen DailyDrop nicht vor.