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Ölpreis springt auf Sorge vor neuen US-Angriffen auf den Iran, Trump schließt Angriff vor den Zwischenwahlen aus

Brent stieg am Donnerstag laut CNBC um 4 Prozent auf 104,28 US-Dollar, WTI um 3,6 Prozent auf rund 91,5 US-Dollar (CNBC, finanzen.at, Euronews). Anlass war ein Bericht des Magazins The Atlantic über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran; NBC hatte berichtet, Trump erwäge neue Schläge in den kommenden Wochen. Dazu kommen laut CNBC neun Angriffe auf Tanker in der Region Hormus in der Vorwoche. Später sagte Trump laut CNN, CNBC und XTB, vor den Zwischenwahlen am 3. November werde es keinen Angriff geben, die Seeblockade bleibe aber in Kraft. Brent fiel danach unter 104 US-Dollar.

Ein Angriff auf den Iran würde die ohnehin eingeschränkte Ölversorgung durch die Straße von Hormus weiter gefährden. Der Markt reagiert auf Berichte und Dementis binnen Stunden.

Höhere Ölpreise erreichen Österreichs Zapfsäulen mit Verzögerung. Die Spritpreisbremse bis 30. November puffert, hebt den Anstieg aber nicht auf.

Die Zusage, vor den Wahlen nicht anzugreifen, beruhigt den Markt zumindest bis November.

Skeptiker sehen darin kein Ende des Konflikts: Die Blockade bleibt, die Gespräche sind ohne Ergebnis, und Zusagen können kippen.

Zwei Berichte und ein Dementi bewegten den Ölpreis um mehr als drei Dollar. Das zeigt, wie nervös der Markt ist. Belastbar wird es erst, wenn es konkrete Fortschritte bei den Gesprächen über Katar gibt.

DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 5 · Morgenausgabe · Fr., 9. Okt. 2026

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