Schweiz · Verkehr · Presse ✓ 3 Medien · Kein Beschluss, nur Prüfung

Astra prüft über 120 Ampeln an Autobahnzufahrten und nimmt Rückstaus in Kauf

Das Bundesamt für Strassen (Astra) prüft laut Tages-Anzeiger, 24 heures und Tribune de Genève Zufahrtsdosierungen an mehr als 120 Standorten der Schweizer Autobahnen. Ampeln lassen einfahrende Fahrzeuge einzeln auf die Hauptspur, damit der Verkehr dort länger fliessen kann. Rückstaus auf den Gemeindestrassen vor der Auffahrt nimmt der Bund bewusst in Kauf. Betroffene Kantone wie Basel-Stadt sind laut Tages-Anzeiger kritisch und wurden nicht in die Planung einbezogen. Einen verbindlichen Zeitplan haben wir nicht gefunden.

Staus kosten Zeit und Geld, und der Bau neuer Spuren ist teuer und umstritten. Dosierung verschiebt das Problem von der Autobahn auf die Gemeinden.

Pendler an den betroffenen Auffahrten müssten vor dem Einfahren mit Wartezeiten rechnen. Heute ändert sich nichts.

Die Ampeln halten die Autobahn flüssig und nutzen die Kapazität besser als zusätzliche Spuren.

Der Stau wandert in die Dörfer und Städte, wo er Busse, Anwohner und Gewerbe trifft.

Das ist ein Prüfauftrag, kein Beschluss. Wir achten auf die Reaktion der Kantone und darauf, welche Standorte das Astra nennt.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 7 · Morgenausgabe · So., 11. Okt. 2026

Heutige Titelseite lesen →