Bern: Unbewilligte Demo gegen Imperialismus und Kapitalismus bleibt ohne grössere Zwischenfälle
Am Sonntagnachmittag zog eine nicht bewilligte Kundgebung unter dem Motto «Smash Imperialism» durch Bern, ein Jahr nach der Gaza-Demo, die dort eskaliert war. Aufgerufen hatten laut Blick und 24 heures anonyme linksradikale Kreise. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Einsatz und sperrte das Zentrum (RSI); die Berner Zeitung spricht von einem Katz-und-Maus-Spiel. SRF und RSI nennen rund tausend Teilnehmende, RTS und swissinfo mehrere hundert. Die Veranstaltung endete laut Blick und swissinfo friedlich. RSI meldet einzelne Sachbeschädigungen und eine angehaltene Person mit mehreren Messern. Die NZZ zitiert den Ruf «Tout le monde déteste la police».
Unbewilligte Demonstrationen stellen Städte vor die Frage, wann sie diese dulden und wann nicht. Die Erinnerung an die Ausschreitungen von 2025 prägte den Einsatz.
Die Berner Innenstadt war am Sonntag zeitweise abgesperrt; heute ist sie wieder normal zugänglich.
Die Polizei hat mit einem starken Aufgebot Gewalt verhindert.
Ein Grossaufgebot und Sperrungen belasten Gewerbe und Anwohner, obwohl die Demo friedlich blieb.
Die Teilnehmerzahl ist uneinheitlich. Wir halten beide Angaben fest. Wir achten darauf, ob es zu Anzeigen kommt und wie Stadt und Polizei Bilanz ziehen.
DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 8 · Morgenausgabe · Mo., 12. Okt. 2026