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Mercosur-Abkommen: Linke und Organisationen lancieren das Referendum

Die Linke und rund dreissig Organisationen der Zivilgesellschaft haben am Dienstag das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur gestartet (Le Temps, RTS, NZZ, swissinfo). Der Mercosur umfasst Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (RTS). Die Gegner kritisieren fehlende soziale und ökologische Leitplanken (Le Temps) und den mangelnden Schutz des Regenwaldes (NZZ). Ohne griffigere Regeln werde die Schweiz zum Umgehungsstaat (NZZ). RSI nennt Entwaldung, Zwangsarbeit und die Vertreibung von Gemeinschaften als Kritikpunkte. Der Bauernverband hat eine eigene Beurteilung des Abkommens veröffentlicht.

Freihandelsabkommen sollen Märkte öffnen, die Gegner sehen jedoch Landwirtschaft und Umweltziele unter Druck. Kommt das Referendum zustande, entscheidet das Volk.

Wer das Referendum unterstützen will, kann unterschreiben. Für ein Referendum braucht es 50'000 gültige Unterschriften innert 100 Tagen.

Befürworter von Freihandel sehen Chancen für Exporteure und tiefere Preise.

Gegner sehen Risiken für Regenwald, Bauern und Standards.

Das Referendum ist gestartet, noch nicht zustande gekommen. Wir achten auf die Zahl der Unterschriften und die Haltung des Bauernverbands.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026

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