Die Richtsätze für zehnjährige Festhypotheken sind so hoch wie seit März 2025 nicht mehr, obwohl die Nationalbank den Leitzins bei 0 Prozent belässt (20 Minuten). Blick schreibt, beliebte Festhypotheken seien in diesem Jahr noch nie so teuer gewesen. Watson, Rhône FM, blue News und La Liberté melden einen Anstieg der Hypothekarzinsen im dritten Quartal. 24 heures nennt für zehn Jahre einen Satz von über 2 Prozent und schreibt, 43 Prozent der abgeschlossenen Verträge hätten eine Laufzeit von zehn Jahren oder mehr. Wer verhandle, könne mehr als 35'000 Franken sparen; die Grundlage dieser Rechnung nennt das Blatt in unserer Zusammenfassung nicht. Cash und Finanz und Wirtschaft melden zugleich, dass sich Wohneigentum in der Schweiz weiter verteuert.
Die Hypothek ist für viele Haushalte der grösste Kostenpunkt. Steigen die langen Zinsen, obwohl die Nationalbank stillhält, wird eine Zinswende am Kapitalmarkt für Käufer und Eigentümer spürbar, ohne dass die Notenbank etwas entschieden hat. Zugleich verteuert sich das Wohneigentum selbst: Die Belastung wächst von zwei Seiten.
Wer in den nächsten Monaten eine Festhypothek verlängern oder neu abschliessen muss, sollte mehrere Angebote einholen; 24 heures nennt ein Sparpotenzial von über 35'000 Franken, ohne die Bedingungen zu erläutern. Mieterinnen und Mieter sind von der Meldung nicht direkt betroffen. Wie sich höhere Hypothekarzinsen auf Mieten auswirken, steht in den Meldungen nicht.
Die Nachfrage nach Verträgen über zehn Jahre und mehr zeigt, dass viele Käufer Planungssicherheit höher gewichten als einen tieferen Zins und deshalb jetzt festlegen.
Wer sich zum Höchststand eines Jahres lange bindet, wettet darauf, dass die Zinsen nicht mehr fallen. Ob die Wette aufgeht, lässt sich aus den Meldungen nicht beurteilen.
Belegt ist ein Anstieg der Richtsätze auf den höchsten Stand seit März 2025, nicht ein Entscheid der Nationalbank. Wir achten auf zwei Dinge: ob die Banken ihre Sätze in den nächsten Tagen weiter anheben und ob der Anteil langer Laufzeiten bei Neuabschlüssen hoch bleibt. Die genaue Messgrösse hinter den 43 Prozent kennen wir nicht, deshalb nennen wir sie nur mit Quelle.
20 Minuten · Blick · Watson · Rhône FM · blue News · La Liberté · 24 heures · Tribune de Genève · Cash · Finanz und Wirtschaft (12.–13. Okt.)
Festhypotheken so teuer wie seit März 2025 nicht mehr, obwohl die Nationalbank den Leitzins bei null belässtFesthypotheken so teuer wie seit März 2025 nicht mehr, obwohl die Nationalbank den Leitzins bei null belässt
Die Richtsätze für zehnjährige Festhypotheken stehen laut 20 Minuten so hoch wie seit März 2025 nicht, 24 heures nennt über 2 Prozent. Die Käufer lassen sich davon wenig stören: 43 Prozent der abgeschlossenen Verträge laufen zehn Jahre oder länger.
Die Richtsätze für zehnjährige Festhypotheken sind so hoch wie seit März 2025 nicht mehr (20 Minuten). Das gilt, obwohl die Nationalbank den Leitzins bei 0 Prozent belässt (20 Minuten). Blick schreibt, die beliebten Festhypotheken seien in diesem Jahr noch nie so teuer gewesen; Watson, Rhône FM, blue News und La Liberté melden einen Anstieg der Hypothekarzinsen im dritten Quartal. Nach Angaben von 24 heures liegt der Satz für zehn Jahre über 2 Prozent. Eine einheitliche Zahl gibt es nicht, weil Banken und Vergleichsplattformen eigene Richtsätze veröffentlichen; die Meldungen nennen deshalb Grössenordnungen, keinen verbindlichen Preis.
Die Käufer lassen sich laut 24 heures davon kaum abschrecken: 43 Prozent der abgeschlossenen Verträge haben eine Laufzeit von zehn Jahren oder mehr. Das Blatt rechnet ausserdem vor, dass sich durch Verhandeln mehr als 35'000 Franken sparen lassen; auf welchen Kreditbetrag und welche Laufzeit sich das bezieht, geht aus unseren Quellen nicht hervor. Langfristige Hypothekarzinsen folgen üblicherweise den Renditen am Kapitalmarkt und nicht dem Leitzins; was den jüngsten Anstieg ausgelöst hat, sagen die Meldungen nicht. Cash und Finanz und Wirtschaft melden zugleich, dass sich Wohneigentum in der Schweiz weiter verteuert. Wir beobachten, ob die Banken ihre Sätze in den nächsten Tagen weiter anheben.