Pensionskassen: Hackerangriff auf Softwarefirma trifft Bund, Post, Migros und Zürich
Nach dem Hackerangriff auf den Softwareanbieter PK Softech weitet sich der Kreis betroffener Vorsorgeeinrichtungen aus (Tages-Anzeiger). Bei der Pensionskasse des Bundes, der Publica, sind Daten abgeflossen (NZZ, RTS). Auch Post, Migros und die Stadt Zürich könnten betroffen sein, darunter Zürcher Stadtpolizisten und Stadträtinnen (Tages-Anzeiger). Die Pensionskasse der Stadt Zürich arbeitet mit demselben Softwarelieferanten zusammen (NZZ). Watson schreibt, die Reaktion von Post und Migros überrasche; blue News fragt, ob Ersparnisse bedroht seien.
Pensionskassen verwalten das Altersguthaben von Millionen Menschen. Die Daten von Versicherten, etwa Name, Lohn und Guthaben, sind sensibel. Ein einziger Lieferant kann viele Kassen zugleich verwundbar machen.
Versicherte betroffener Kassen sollten die Mitteilungen ihrer Kasse beachten und auf verdächtige Anrufe oder Nachrichten achten. Ob Guthaben gefährdet sind, melden unsere Quellen nicht; blue News stellt die Frage nur.
Belegt ist ein Datenabfluss bei der Publica und ein wachsender Kreis möglicher Betroffener. Wir achten auf Angaben zu Zahl und Art der Daten und auf Stellungnahmen der Aufsicht.
DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026