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Glasfaser-Streit: Gericht hebt 18-Millionen-Busse gegen Swisscom auf

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Swisscom gegen die Wettbewerbskommission gutgeheissen und eine Sanktion von 18 Millionen Franken aufgehoben (SRF, NZZ, RTS, Tages-Anzeiger, 24 heures). Die Wettbewerbskommission hatte der Swisscom die Art des Glasfaserausbaus vorgeworfen. Das Gericht kam zum Schluss, die Swisscom habe auf dem untersuchten Markt keine beherrschende Stellung (NZZ), in den betroffenen Gebieten (24 heures). Sie habe das Kartellrecht nicht verletzt (SRF). Ob die Wettbewerbskommission das Urteil weiterzieht, ist nicht gemeldet.

Der Entscheid begrenzt, wie die Wettbewerbsbehörde gegen den Ausbau der Telekomnetze vorgehen kann. Er betrifft auch den Wettbewerb zwischen Swisscom und anderen Anbietern.

Kundinnen und Kunden merken zunächst nichts; der Glasfaserausbau geht weiter.

Das Gericht hat die Busse aufgehoben, weil es keine beherrschende Stellung sah. Wir achten darauf, ob die Wettbewerbskommission an das Bundesgericht gelangt.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026

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