Märkte · Wirtschaft · Presse ✓ 6 Medien · Schlusskurse nicht bestätigt

Hohe US-Inflation belastet die Wall Street, in Zürich stützen defensive Titel den SMI

Die US-Verbraucherpreise lagen im September 3,7 Prozent über dem Vorjahr (Handelsblatt, Zonebourse); von August auf September stiegen sie um 0,6 Prozent (Handelsblatt). Die Zahl war höher als erwartet und stärkte die Wetten auf Zinserhöhungen der Fed (Bloomberg, Zonebourse). Die Wall Street gab nach, Technologiewerte führten die Verluste an (El Economista, Zonebourse). In Zürich stieg der SMI laut Watson klar; Cash schreibt, er habe zum Schluss einen Teil der Gewinne abgegeben. Nestlé erholte sich von einem Acht-Monate-Tief, Swiss Re verlor nach einer Herabstufung (Finanz und Wirtschaft). ASML meldete ein Rekordquartal und hob die Prognose leicht an (Bloomberg, Zonebourse).

Höhere Inflation macht Zinserhöhungen wahrscheinlicher; das belastet Technologiewerte, deren Gewinne weit in der Zukunft liegen. Der Ölpreis, der zur Wochenmitte erneut stieg, hält die Preise hoch.

Pensionskassen und Fonds halten US-Aktien; Kursschwankungen wirken zeitversetzt auf das Vorsorgeguthaben. Zinserhöhungen der Fed wirken sich über den Dollar und die Notenbanken auch auf die Schweiz aus.

Starke Bankzahlen und ein robuster Chipbereich stützen die Börsen trotz der Inflation.

Steigende Inflation und mögliche Zinserhöhungen könnten die Bewertungen unter Druck setzen.

Wir nennen nur Zahlen, die zwei Quellen stützen. Schlusskurse von SMI, Dollar-Franken und den US-Indizes fehlen deshalb. Der Aufschlag in Zürich ist belegt, seine Höhe nicht. Wir achten auf den Ölpreis und auf die Reaktion der Notenbanken auf die Inflationszahl.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 11 · Morgenausgabe · Do., 15. Okt. 2026

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