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Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs: Die Operation gilt als erfolgreich, ob der Tumor ganz entfernt ist, bleibt offen

Der Vatikan gab am Dienstagabend bekannt, dass Papst Leo XIV. an Lungenkrebs erkrankt ist. Der 71-Jährige wurde im Gemelli-Spital in Rom operiert, der untere Lappen der rechten Lunge wurde entfernt (CBS News, PBS, The Hill, RFI). Der Eingriff dauerte etwa 90 Minuten und verlief laut Vatikan ohne Komplikationen (PBS, RFI). Es handelt sich um ein Adenokarzinom (Evening Standard, 24 heures, New York Times). Erst am Sonntag hatte Leo einen Knoten in der Lunge öffentlich gemacht (Handelsblatt, National Post). In der Nacht war er laut Vatikan ruhig; ob der Krebs ganz entfernt ist, ist offen (Tages-Anzeiger).

Es geht um die Gesundheit des Oberhaupts der katholischen Kirche, und der Vatikan spricht ungewöhnlich offen darüber: Früher wurde über Krankheiten von Päpsten spät, vage oder gar nicht gesprochen (Watson, Le Temps).

Für Menschen in der Schweiz gibt es keine direkten Folgen. Der Fall hat die Debatte über Früherkennung von Lungenkrebs belebt: Laut Tages-Anzeiger bleibt die Krankheit oft unbemerkt, weil die Lunge keine Schmerzrezeptoren hat.

Die offene Kommunikation schafft Vertrauen und bricht mit einem Tabu.

Zu viele Details können Spekulationen über die Zukunft des Pontifikats befeuern.

Belegt sind Diagnose, Operation und Zustand nach dem Eingriff. Ob der Krebs gestreut hat, ist nicht gemeldet; die Angabe zu weiteren Tests stammt aus einer einzigen Quelle (Buenos Aires Times). Ebenso nur von Watson stammt, dass die Südamerika-Reise im Kalender bleibt. Wir achten auf Mitteilungen des Vatikans.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 11 · Morgenausgabe · Do., 15. Okt. 2026

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