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Céline Amaudruz will heute ihre Bundesratskandidatur bekannt geben

Die Genfer SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz will an diesem Donnerstag ihre Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin bekannt geben; die Genfer Sektion der Partei lädt dazu die Presse ein (Le Temps, 20 Minuten). Parmelin, der das Wirtschaftsdepartement führt, tritt Ende Jahr nach elf Jahren zurück (Watson). Roger Köppel griff Amaudruz scharf an; Le Temps sieht darin ein Zeichen von Nervosität und von Brüchen in der SVP. Blick zählt auf, was für und gegen sie spricht, und nennt trotz des «Romandie-Bonus» mehrere Stolpersteine. Der Tages-Anzeiger widmet der Debatte über ihre Mutterschaft einen kritischen Beitrag.

Die Nachfolge bestimmt mit, wer die Handels- und Wirtschaftspolitik des Bundes prägt. SRF fragt bereits, was es ändern würde, wenn ein SVP-Mitglied das Justizdepartement führte; welches Departement frei wird, ist noch offen.

Für Wirtschaft und Landwirtschaft geht es um Handelspolitik, für alle um die Zusammensetzung der Regierung. Gewählt wird der Bundesrat von der Vereinigten Bundesversammlung, nicht von den Stimmberechtigten.

Eine Kandidatin aus der Romandie würde die Landesteile und die Frauen in der Regierung stärker abbilden.

Entscheidend sollten Erfahrung und Eignung für das Amt sein, nicht Herkunft, Geschlecht oder Familienstand.

Gesichert ist nur, dass die Ankündigung für heute erwartet wird. Wir achten auf den Wortlaut, auf die Reaktion der SVP-Fraktion und darauf, ob weitere Namen folgen.

DailyDrop Ausgabe Schweiz Nr. 11 · Morgenausgabe · Do., 15. Okt. 2026

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