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Neuer britischer Premier Burnham bei Merz: Der Freundschaftsvertrag tritt in Kraft, beide Länder wollen Cyberabwehr und Sabotageabwehr gemeinsam stärken

Merz empfing Premierminister Andy Burnham im Kanzleramt zum Antrittsbesuch. Am Nachmittag setzten beide den im vergangenen Jahr in London unterzeichneten Freundschaftsvertrag durch den Austausch der Ratifizierungsurkunden in Kraft. Artikel 4 nennt Sabotage, Cyberangriffe, ausländische Einflussnahme und den Missbrauch neuer Technologien als Felder engerer Zusammenarbeit. Die britische Seite kündigte eine neue Sicherheitspartnerschaft an. Burnham zeigte Offenheit, dass Deutschland dem Kampfjetprogramm GCAP beitritt, das Großbritannien mit Italien und Japan betreibt; ein gemeinsames Wirtschaftsforum ist geplant. Auf der Agenda standen außerdem die Ukraine und der Nahe Osten.

Mehr als sechs Jahre nach dem Brexit geben beide Länder ihrer Beziehung eine neue vertragliche Grundlage, in einer Woche, in der der Fall Hanning die Zusammenarbeit der Dienste belastet.

Mittelbar: Cyberabwehr schützt Unternehmen und Behörden vor Angriffen, die beide Länder treffen.

Der Vertrag ist ein Rahmen; interessant wird, was daraus an konkreten Projekten entsteht, vor allem bei GCAP.

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 4 · Morgenausgabe · Do., 8. Okt. 2026

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