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Der Dax schließt 1,18 Prozent tiefer bei 24.807 Punkten. Brent springt auf über 105 Dollar, bis Trump Angriffe auf den Iran vor den Midterms ausschließt

Der Dax schloss am Donnerstag 1,18 Prozent tiefer bei 24.806,97 Punkten, zeitweise lag er unter 24.800, dem tiefsten Stand seit Ende Juli (onvista, Handelsblatt, dpa-AFX). Der Euro Stoxx 50 verlor mittags 1,1 Prozent, der MDax rund 1,1; Infineon fiel über 3 Prozent, Autozulieferer wie Aumovio und Schaeffler teils mehr als 6. Der EZB-Referenzkurs lag bei 1,1186 Dollar (Mittwoch: 1,1177), am Abend notierte der Euro bei 1,1213. Der europäische Gaspreis stieg über 80 Euro je Megawattstunde. Brent stieg zeitweise um mehr als 5 Prozent auf 105,46 Dollar, WTI notierte nahe 90 Dollar. Auslöser waren Berichte von Axios, NBC und „The Atlantic“, das Weiße Haus erwäge Angriffe auf den Iran, möglicherweise noch vor den Zwischenwahlen. Trump dementierte auf Truth Social: Vor dem 3. November werde es keine Angriffe geben; die Blockade bleibe, danach ließ er es offen (Scripps). Ein Hurrikan legte Teile der US-Förderung still, während die Ölexporte vom Persischen Golf fast 80 Prozent des Vorkriegsniveaus erreichen. Die IEA beschleunigt die Freigabe von Ölreserven. Samsung stellte Rekordgewinn in Aussicht, TSMC meldete einen um 51 Prozent höheren Quartalsumsatz.

Der Ölpreis überträgt Kriegsrisiken auf Inflation und Zinsen, und beide treffen die Aktien. Trumps Zusage gilt nur bis zur Wahl.

Benzin und Diesel bleiben teuer; das Ministerium sieht die Inflation 2027 bei 3,0 Prozent.

Die 25.000 sind gefallen. Wichtiger ist der Ölpreis: Er hängt an einer Entscheidung in Washington, die bis zum 3. November aufgeschoben ist, danach aber offen bleibt.

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 4 · Morgenausgabe · Do., 8. Okt. 2026

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