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Merz lehnt auch den neuen EU-Haushaltsentwurf ab, Seehofer wirft ihm „massiven Glaubwürdigkeitsverlust“ vor, vor der CDU-Klausur wächst der Druck

Merz sieht im neuen Haushaltsvorschlag der irischen Ratspräsidentschaft keine Grundlage für eine Einigung (Tagesschau, Zeit, Handelsblatt). Der Entwurf für 2028 bis 2034 liegt bei rund 1,826 Billionen Euro; die Kürzung gegenüber der Kommission beziffert dpa mit 141, t-online mit 159 Milliarden Euro. Seehofer sprach von einem „massiven Glaubwürdigkeitsverlust“ des Kanzlers (Zeit, Stern, n-tv, t-online). Das CDU-Präsidium tagt in Klausur (Tagesschau, Handelsblatt). Weimer warnt vor Rot-Grün-Rot in Berlin (Zeit, FAZ). Ein Parteiausschluss Schröders wird von der SPD Oberpfalz gefordert (Zeit, Handelsblatt).

Der Kanzler muss in Brüssel hart verhandeln und zu Hause die Union zusammenhalten. Beides schwächt ihn, wenn es schiefgeht.

Der EU-Haushalt bestimmt, wie viel Deutschland zahlt und welche Programme Geld bekommen, etwa für Landwirte und Regionen.

Merz vertritt deutsche Interessen und lässt sich nicht auf einen teuren Kompromiss ein.

Ein Kanzler, der zu Hause an Rückhalt verliert, hat in Brüssel weniger Gewicht.

Die Zahl, auf die es ankommt, ist die Obergrenze des Haushalts, bei der Berlin zustimmt. Dazu fehlt jede Angabe. Zum Streit in der Union gilt: Ein Rücktritt oder Koalitionsbruch ist in den Meldungen nicht zu finden.

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 7 · Morgenausgabe · So., 11. Okt. 2026

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