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CDU will die Stromsteuer für alle senken, Klingbeil zweifelt an der Finanzierung, in Sachsen-Anhalt erwägt die CDU-Fraktion, bei der Ministerpräsidentenwahl den Saal zu verlassen

Nach der Klausur des CDU-Präsidiums kündigte Kanzler Merz an, die Stromsteuer für alle auf das europäische Minimum zu senken (Zeit, Tagesschau, FAZ, Spiegel). Klingbeil, als Finanzminister zuständig, zweifelt an der Finanzierung (Handelsblatt, Deutschlandfunk). Ein Kommentar im Handelsblatt sieht vom angedrohten Aufstand gegen Merz nur „fünf magere Seiten“ übrig. In Sachsen-Anhalt erwägt die CDU-Fraktion, bei der Wahl des Ministerpräsidenten den Saal zu verlassen, um keine Stimmen für den AfD-Kandidaten zu riskieren (Spiegel, Zeit, BILD, Süddeutsche Zeitung).

Die CDU will nach den Wahlniederlagen zeigen, dass sie die Sorgen der Bürger ernst nimmt. Die Stromsteuer ist ein greifbares Versprechen, aber ohne Finanzierung unsicher. In Sachsen-Anhalt geht es um die Frage, wie die Union mit der AfD umgeht.

Eine niedrigere Stromsteuer würde Haushalte beim Strompreis entlasten und Elektroautos und Wärmepumpen günstiger im Betrieb machen. Ob und wann sie kommt, ist offen.

Die Stromsteuer für alle zu senken ist eine rasche Entlastung, die Haushalte und Wirtschaft spüren.

Ohne Gegenfinanzierung belastet die Senkung den Haushalt, und fünf Seiten Beschluss ändern nichts an der Vertrauenskrise.

Wir achten darauf, ob Merz und Klingbeil sich auf eine Finanzierung einigen und wann in Sachsen-Anhalt gewählt wird. Der Verdacht auf heimliche Stimmen für die AfD ist bisher nicht belegt.

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 9 · Morgenausgabe · Di., 13. Okt. 2026

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