EU verhängt Rekord-Sanktionen gegen russische Kriegshelfer, Trump verteidigt das Dieselgeschäft mit Moskau, der Kreml bestätigt die Energie-Waffenruhe nicht
Die EU-Außenminister setzten am Montag so viele Personen und Organisationen auf eine Sanktionsliste wie nie zuvor auf einen Schlag (Tagesschau, Zeit, Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt); Reuters zählt knapp 1.600 Einträge. Trump verteidigte sein Dieselgeschäft mit Russland trotz Kritik von Abgeordneten beider Parteien (Reuters, Spiegel). Kiew wirft Russland vor, die „Energie-Waffenruhe“ zu verletzen (Reuters, AP, PBS), der Kreml lehnt eine 60-tägige Waffenruhe ab (Reuters). Merz und Selenskyj forderten in einem Telefonat eine Waffenruhe für Energieanlagen (Handelsblatt, Bundesregierung).
Die EU setzt auf Druck gegen Moskau, während Washington Geschäfte erlaubt. Das Dieselgeschäft kann die Ukraine verunsichern und den Ölmarkt bewegen; die Sanktionen zeigen, dass Europa seinen Kurs hält.
Diesel und Heizöl hängen am Ölpreis, den Nachrichten über Russland und den Golf bewegen. Eine echte Energie-Waffenruhe würde Europas Energiemärkte entlasten.
Das Dieselgeschäft kann Moskau an den Verhandlungstisch bringen, wie Kushner es erklärt.
Wer Russland Absatz erlaubt, füllt dessen Kriegskasse und untergräbt die Sanktionen; Experten zweifeln zudem, dass Russland liefern kann (FAZ).
Entscheidend ist, ob Moskau öffentlich zustimmt und ob in den nächsten Tagen weniger Kraftwerke getroffen werden. Die Zahl von knapp 1.600 Einträgen stammt aus Reuters; andere Medien sprechen nur von einem Rekord.
DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 9 · Morgenausgabe · Di., 13. Okt. 2026