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CDU will bei der Wahl des AfD-Kandidaten Siegmund den Saal verlassen, in Berlin unterbrechen SPD und Grüne die Sondierungen mit der Linken

Die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt will bei der Ministerpräsidentenwahl den Saal verlassen, wenn sich Ulrich Siegmund (AfD) zur Wahl stellt (Zeit, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Spiegel). In Berlin unterbrachen SPD und Grüne die Sondierungen mit der Linken, nachdem diese Vanessa Emde in ihre Fraktion aufgenommen hatte (Zeit, Spiegel, FAZ, Tagesschau). Die Linke zeigte sich überrascht (Zeit, Morgenpost).

In Magdeburg geht es darum, wie die Union mit der AfD umgeht, wenn sie Regierungsverantwortung bekommen könnte. In Berlin hängt eine mögliche rot-grün-rote Koalition an einer einzelnen Personalie und am Umgang mit Antisemitismus.

Wer in diesen Ländern lebt, sollte die Termine zur Regierungsbildung verfolgen. Bundesweit zeigt beides, wie schwer Mehrheiten ohne die AfD geworden sind.

CDU: Das Verlassen des Saals sende ein Signal der Geschlossenheit und vermeide Stimmen für die AfD (Süddeutsche Zeitung).

Kritik: Der Plan sei „Kindergarten“ (Weidel) und könne der AfD den Weg zur Macht erleichtern (Spiegel).

Wir achten darauf, ob die CDU-Fraktion tatsächlich geschlossen bleibt und wann der Wahltermin feststeht. In Berlin ist offen, ob die Pause die Gespräche beendet oder nur verzögert; die Linke bietet Grundsätze an, SPD und Grüne wollen prüfen, ob ihre Vereinbarung noch gilt (FAZ).

DailyDrop Ausgabe Deutschland Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026

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