Cyberangriff hebt Temperatur in Kühlanlagen französischer Supermärkte
In Frankreich wurden in der Nacht auf Montag die Kühlanlagen mehrerer Supermarktketten manipuliert (Salzburger Nachrichten, ORF, Der Standard, Krone, Guardian). Laut Standard und Krone wurden Tiefkühler auf 50 Grad geheizt. Der Angriff dürfte einem dänischen Software-Dienstleister gegolten haben (Salzburger Nachrichten). Reuters nennt 150 Intermarché-Filialen, 20 Minuten spricht von 300 Märkten. Der Standard meldet Brände.
Der Fall zeigt, dass ein Angriff auf einen Dienstleister viele Unternehmen zugleich treffen kann (Lieferkettenangriff).
Verderbliche Ware kann verloren gehen; für Österreich ist das ein Warnsignal für vernetzte Haustechnik.
Betreiber sagen, die Lage sei unter Kontrolle.
Experten warnen vor schlecht gesicherter Technik.
Wichtig ist, wer hinter dem Angriff steckt; bisher ist das nicht bekannt.
DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 9 · Morgenausgabe · Di., 13. Okt. 2026