Märkte: Brent bei rund 106 Dollar, US-Notenbanker Hammack will weiter straffen – ATX-Schluss nicht bestätigt
Brent schloss am Montag bei rund 106 US-Dollar je Fass (FinancialJuice, The Hill); Vanguard nennt 107. Cleveland-Fed-Präsidentin Beth Hammack sagte, die Notenbank müsse die Zinsen weiter anheben, aber kleinere, häufigere Schritte seien vorzuziehen (Bloomberg, FinancialJuice). In den USA stiegen die Hypothekenzinsen sieben Wochen in Folge (Bloomberg). Den ATX-Schluss und den EZB-Referenzkurs für Montag konnte DailyDrop nicht aus zwei Quellen bestätigen. Bestätigt sind die Freitagsschlüsse: ATX 6.543,45 Punkte (−0,26 Prozent), S&P 500 7.811,54 Punkte (+0,59 Prozent), WTI 91,85 US-Dollar (+0,39 Prozent).
Hohe Ölpreise und höhere Zinsen belasten Unternehmen und Haushalte. Steigende US-Renditen verteuern weltweit Kredite.
Hohe Spritpreise und Zinsen wirken über Tankrechnung und Kredite; ob der Euro am Montag stieg oder fiel, ist hier nicht bestätigt.
Manche Fachleute sehen in höheren Zinsen ein nötiges Mittel gegen Inflation.
Andere warnen, dass zu starkes Straffen das Wachstum abwürgt.
Montagszahlen nennen wir nur, wenn zwei Quellen sie tragen. Zu beobachten sind Inflationsdaten und Bankbilanzen in den USA.
DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 9 · Morgenausgabe · Di., 13. Okt. 2026