Bank of America zahlt mehr als 1,2 Milliarden Dollar Strafe
Das US-Finanzministerium hat gegen die Bank of America Strafen von mehr als 1,21 Milliarden Dollar (rund 1,08 Milliarden Euro) verhängt, wegen Verstößen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze (Salzburger Nachrichten, ORF, Reuters, Bloomberg, Financial Times). Die Bank habe unter anderem chinesische Geldwäschenetzwerke nicht gemeldet. Die Financial Times nennt verdächtige Transaktionen von 5 Milliarden Dollar, die nicht gemeldet worden seien. Laut FinancialJuice betreffen die Sanktionsverstöße unter anderem Russland und Iran. Das US-Finanzministerium meldete zudem einen Vergleich mit der Sanktionsbehörde OFAC über 11,66 Millionen Dollar; ob die Summe in den 1,2 Milliarden enthalten ist, hat DailyDrop nicht bestätigt (nur FinancialJuice).
Sie zeigt, dass US-Behörden Geldwäsche und Sanktionsumgehung auch bei den größten Banken verfolgen.
Für Kundinnen und Kunden in Österreich ändert sich nichts unmittelbar. Der Fall zeigt, warum Banken bei internationalen Überweisungen genau hinsehen.
Aufseher sagen, Strafen schaffen Anreiz für bessere Kontrollen.
Kritiker meinen, bei einer Bank dieser Größe sei die Strafe verkraftbar.
Die Summe ist hoch, aber für den Konzern tragbar; interessant ist, ob die Aufsicht weitere Banken prüft.
DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026