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Kiew: Russische Raketen treffen erneut ein Heizkraftwerk, Selenskyj beklagt fehlende Vorwarnung der Verbündeten

Russland beschoss Kiew am Dienstagabend mit ballistischen Raketen. Selenskyj zufolge war ein Heizkraftwerk das Ziel; es habe wie schon in der Nacht zuvor keine Vorwarnung der Verbündeten gegeben (Reuters, BBC, Salzburger Nachrichten, Guardian). Reuters meldet zwei Tote. Bürgermeister Klitschko sprach von einem getroffenen neunstöckigen Wohnhaus. Zuvor hatte Reuters berichtet, Russland habe erstmals seit Trumps Waffenruhe keine Energieziele angegriffen, und Selenskyj sagte, die Ukraine habe zwei Tage lang keine russische Energieanlage getroffen (FinancialJuice). Trump erklärte, die USA teilten weiter Informationen mit Kiew (Reuters, Bloomberg).

Heizkraftwerke versorgen Kiew mit Strom und Wärme, kurz vor dem Winter. Zugleich zeigt der Streit um Warnungen, wie brüchig der Zusammenhalt der Verbündeten ist.

Neue Fluchtbewegungen oder höhere Energiepreise in Europa sind mögliche Folgen. Direkte Auswirkungen auf Österreich sind nicht bestätigt.

Kiew sieht in der fehlenden Warnung ein Versäumnis der Partner.

Washington sagt, die Informationsweitergabe laufe weiter.

Die Frage ist, ob die Energie-Waffenruhe überhaupt je galt. Wir beobachten, ob Moskau sich dazu äußert und ob die USA die Warnkette erklären.

DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026

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