Märkte: Chinas Exporte legen um 36 Prozent zu, US-Notenbanker stellen weitere Zinserhöhung in Aussicht – ATX-Schluss nicht bestätigt
Chinas Exporte stiegen im September in Dollar um 36,3 Prozent zum Vorjahr, erwartet waren 25,5 Prozent (Reuters, FinancialJuice, Financial Times). Die Erzeugerpreise legten um 5,0 Prozent zu, die Verbraucherpreise um 0,9 Prozent. Der IWF hob seine Prognose für das Weltwachstum 2026 leicht auf 3,1 Prozent an und warnt vor Risiken durch eine KI-Korrektur und steigende Renditen (ORF, Kurier, Salzburger Nachrichten, Reuters, Bloomberg). Die Fed-Vertreter Collins und Williams halten weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr für möglich bis angemessen (Reuters, Bloomberg, FinancialJuice). Der Kospi sank um mehr als fünf Prozent (AP). Brent schloss bei 105,69 Dollar, WTI bei 94,14 Dollar (nur FinancialJuice). ATX, EZB-Referenzkurs und Wall-Street-Schluss für Dienstag sind nicht bestätigt.
Hohe Energiepreise und höhere Zinsen belasten Unternehmen und Haushalte. Starke Exporte und KI-Investitionen stützen dagegen die Weltwirtschaft, machen sie aber anfällig für einen Stimmungsumschwung.
Höhere Zinsen in den USA wirken über den Dollar auch auf Kredite und Importpreise in Europa. Ob der Euro am Dienstag stieg oder fiel, ist hier nicht bestätigt.
Manche Fachleute sehen in weiteren Zinserhöhungen ein nötiges Mittel gegen Inflation.
Andere warnen, dass zu starkes Straffen das Wachstum abwürgt und die Anleihemärkte unter Druck setzt.
Zahlen für Dienstag nennen wir nur, wenn zwei Quellen sie tragen. Zu beobachten sind die US-Inflationsdaten, weitere Bankbilanzen und die Entwicklung bei den Chipwerten.
DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026