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Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs: Ärzte entfernten den unteren Lappen der rechten Lunge

Papst Leo XIV. wurde am Dienstag in der Gemelli-Klinik in Rom operiert. Die Ärzte entfernten dem 71-Jährigen in einem etwa eineinhalbstündigen Eingriff den unteren Lappen der rechten Lunge (ORF, Salzburger Nachrichten, Krone). Der Vatikan teilte mit, die Operation sei planmäßig und ohne Komplikationen verlaufen. Die anschließende Untersuchung des Gewebes bestätigte den Verdacht auf einen bösartigen Tumor. Ein Lungenknoten war bei einer Kontrolluntersuchung entdeckt worden (Kurier, Reuters). Ein Kardinal sprach laut Guardian von einem „Blitz aus heiterem Himmel“. Nach Kurier-Angaben soll der Papst etwa eine Woche im Spital bleiben.

Der Gesundheitszustand eines Papstes betrifft die ganze katholische Weltkirche. Die Operation ist der Anfang der Behandlung, nicht ihr Ende: Wie es weitergeht, hängt von Art und Stadium des Tumors ab, und dazu gibt es bisher keine Angaben.

Für Katholikinnen und Katholiken in Österreich ist es eine persönliche Nachricht. Praktisch heißt das vorerst: Der Papst wird einige Tage fehlen, ob Termine abgesagt werden, ist nicht bekannt.

Der Vatikan stellt den Eingriff als planmäßig und komplikationsfrei dar und betont damit Ruhe und Kontinuität.

Medizinerinnen und Kirchenbeobachter mahnen, dass erst die weitere Diagnostik zeigt, wie ernst die Lage ist und wie sich das Amtsgeschäft verändert.

Wichtig ist, was die Ärzte und der Vatikan als Nächstes mitteilen: Stadium, geplante Nachbehandlung und der Zeitplan der Rückkehr in den Alltag. Bis dahin sind Spekulationen über Amtsführung oder Nachfolge unseriös. Wir berichten, sobald es dazu belastbare Angaben gibt.

DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026

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