Inland · Bildung · Presse ✓ 4 Medien · Haltung der Universitätenkonferenz

Uni-Budget: Rektoren warnen vor Stellenabbau, Studierende protestieren, am Wochenende soll die Summe stehen

Die Universitätenkonferenz und die ÖH protestierten am Dienstag gegen geplante Kürzungen beim Uni-Budget (Kurier, Der Standard, ORF). Bis Ende Oktober muss laut Gesetz feststehen, wie viel Geld die öffentlichen Universitäten ab 2028 für drei Jahre erhalten; die Regierung will die Summe am Wochenende fixieren (Salzburger Nachrichten). Die Rektoren fürchten Einschnitte und Stellenabbau. Studierende riefen zu einer Kundgebung auf, die Ringstraße sollte zwischen Universität und Burgtheater gesperrt werden (Der Standard). Außerdem wollen die Rektoren die Lateinpflicht in den meisten Studien abschaffen (Kronen Zeitung).

Das Dreijahresbudget bestimmt, wie viele Lehrende und Studienplätze die Universitäten sich leisten können. Die Entscheidung fällt in Zeiten knapper Staatskassen.

Studierende könnten längere Wartezeiten und weniger Lehrangebot erleben. Wer ein Lehramts-, Jus- oder Medizinstudium plant, braucht nach dem Vorschlag künftig kein kleines Latinum mehr; beschlossen ist das nicht.

Die Universitäten sagen, Einsparungen gefährdeten Forschung und Lehre.

Die Regierung steht unter Spardruck; ihre Position zu den Forderungen liegt DailyDrop nicht vor.

Am Wochenende zeigt sich, ob die Regierung den Warnungen folgt. Zu beobachten ist, ob die Summe das Niveau der Universitäten real hält.

DailyDrop Ausgabe Österreich Nr. 10 · Morgenausgabe · Mi., 14. Okt. 2026

Heutige Titelseite lesen →