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Ausland · Ukraine-Krieg✓ 3 Medien · Termin und Ort des Dreiertreffens nicht bestätigt

Russland signalisiert Zustimmung zu Dreiergesprächen mit USA und Ukraine

Nach einem Treffen mit dem US-Sondergesandten Witkoff erklärt sich Putin offenbar zu neuen Verhandlungen bereit; Selenskyj will so bald wie möglich Gespräche.

Russland hat sich nach Angaben mehrerer Medien bereit erklärt, an einem Dreiertreffen mit den USA und der Ukraine teilzunehmen. Die Tagesschau berichtete am Mittwochabend, Präsident Wladimir Putin habe nach einem Treffen mit dem US-Sondergesandten Witkoff neuen Verhandlungen offenbar zugestimmt. Zuvor war gemeldet worden, dass Witkoff nach Russland reist; anschließend hieß es in mehreren Berichten, Putin habe mit ihm über den Ukraine-Krieg gesprochen. Russland sei bereit für Gespräche mit der Ukraine und den USA, lautete die Zusammenfassung in den Meldungen. Einen Termin oder einen Ort für das Dreiertreffen nannten die Berichte nicht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er wolle »so bald wie möglich« Gespräche mit den USA und mit Russland. Der Spiegel berichtete außerdem, Selenskyj zeige sich offen dafür, die Frontlinie einzufrieren, und stellte die Frage, wie Putin auf mögliche Friedenslösungen in seinem Angriffskrieg reagiert. US-Außenminister Marco Rubio verteidigte nach Angaben von Bloomberg am Mittwoch die Unterstützung der Trump-Regierung für die Ukraine und sagte, das Land würde ohne die Hilfe der USA nicht existieren. Eine Reaktion Moskaus auf Selenskyjs Äußerung zur Frontlinie ist in den vorliegenden Berichten nicht enthalten.

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Wort des Tages
Frontlinie einfrierenAußenpolitik

Gemeint ist, die Kämpfe entlang der aktuellen Linie anzuhalten, ohne dass die Territorialfrage abschließend geklärt wird.

Wirtschaft · Digitalkonzerne✓ 3 Medien · Höhe und Rechtskraft der Strafe unterschiedlich dargestellt

Meta soll wegen Cambridge Analytica 25 Milliarden Dollar zahlen

Ein US-Gericht hat den Meta-Konzern im Skandal um Cambridge Analytica zu einer Milliardenstrafe verurteilt, berichtet ZEIT ONLINE. Meta muss demnach wegen Täuschung 25 Milliarden Dollar zahlen; es geht um den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016. Der Spiegel schreibt, der Skandal habe das Vertrauen in den Konzern erschüttert, weil Millionen Facebook-Konten betroffen waren, und spricht davon, die 25-Milliarden-Dollar-Strafe komme ins Spiel. Das Handelsblatt titelte, Meta solle Milliarden zahlen. Zugleich hat Meta Quartalszahlen vorgelegt. Laut Spiegel besänftigten sie zusammen mit der neuen KI Muse die nervösen Investoren zunächst. ZEIT ONLINE und das Handelsblatt berichten, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg lasse den Konzern mindestens 135 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.

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Digitales · IT-Sicherheit✓ 3 Medien · Zahl bereits erfolgter Angriffe nicht bekannt

Gravierende PHP-Sicherheitslücke bedroht Webseiten weltweit

Eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Webskriptsprache PHP bedroht nach Berichten von ZEIT ONLINE, Handelsblatt und Tagesschau weltweit Webseiten und Onlinedienste. Betroffen sein könnten laut ZEIT ONLINE Blogs, Onlineshops und Nachrichtenportale. Die Schwachstelle kann Angreifern im Web die vollständige Kontrolle über Server geben.

IT-Experten fordern laut ZEIT ONLINE und Handelsblatt, ungeschützte Webseiten abzuschalten. Die Tagesschau fasst in einem eigenen Beitrag zusammen, was über die Lücke bekannt ist. Wie viele Server bereits angegriffen wurden, ist in den Berichten nicht beziffert.

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Ausland · Frankreich✓ 4 Medien · Zahl der Ausschreitungen und Festnahmen nicht genannt

Le Pen legt nach Protesten in Frankreich in Umfrage zu

Marine Le Pen legt nach den Protesten in Frankreich in einer Umfrage zur Präsidentschaftswahl leicht zu, berichten Spiegel und ZEIT ONLINE. Der Spiegel schreibt von chaotischen Tagen in Frankreich. Die Tagesschau meldet, Präsident Emmanuel Macron kritisiere US-Präsident Donald Trump für dessen Äußerungen zu den Unruhen.

In Deutschland beobachten Polizei und Behörden laut Tagesschau Demonstrationsaufrufe für den 31. Oktober, die eine Initiative veröffentlicht hat. Bloomberg meldet, die Rendite der französischen Referenzanleihe sei erstmals seit 2002 auf 5 Prozent gestiegen; steigende Energiepreise hätten die Sorgen verschärft.

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Wirtschaft · Elon Musk✓ 4 Medien · Fusion nicht beschlossen

Tesla mit Gewinneinbruch, Musk für Fusion mit SpaceX

Tesla hat nach Berichten von ZEIT ONLINE und Handelsblatt einen Gewinneinbruch bei stagnierendem Umsatz gemeldet. Elon Musk will den Konzern auf Roboter und Robotaxis ausrichten; das Geld muss aktuell aber noch mit dem Verkauf von Elektroautos verdient werden.

Parallel läuft die Debatte über eine Fusion mit SpaceX. Die Tagesschau schreibt, ein Zusammenschluss könnte einen mehrere Billionen Dollar schweren Tech-Konzern schaffen. Bloomberg meldet, Musk unterstütze eine solche Fusion; zudem habe SpaceX starke Quartalszahlen vorgelegt und beide Konzerne sprächen über einen möglichen Zusammenschluss. Beschlossen ist nichts.

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Wort des Tages
RobotaxiTechnik

Ein Fahrzeug, das Fahrgäste ohne menschlichen Fahrer befördert und über eine App gebucht wird.

Sieben Minuten jeden Morgen, eine Titelseite — siehe Über uns

Unbestätigt — was wir nicht belegen konnten

Russland und die USA wollen über die Ukraine hinweg entscheiden. Laut Tagesschau und weiteren Berichten ist von einem Dreiertreffen mit der Ukraine die Rede; Selenskyj sagte laut Berichten selbst, er wolle so bald wie möglich Gespräche mit den USA und Russland. Ein Termin ist nicht bestätigt.
Meta hat die 25 Milliarden Dollar schon bezahlt. ZEIT ONLINE spricht von einer Verurteilung, der Spiegel davon, dass die Strafe ins Spiel kommt, das Handelsblatt schreibt, Meta solle zahlen. Eine Zahlung wird in keinem der Berichte gemeldet.
Tesla und SpaceX sind bereits fusioniert. Die Tagesschau schreibt, die Konzerne könnten sich zusammentun; Bloomberg berichtet von Gesprächen und Musks Unterstützung. Ein Beschluss wird nicht gemeldet.
Glossar · gepunktete Wörter — Begriffe aus Politik, Wirtschaft, Recht und Sicherheit, im Zusammenhang der Meldung erklärt. Die Liste wächst täglich.
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